Ich bin ja normalerweise ein Gegner von Coverversionen. Entschieden sogar. In diesem Fall gefällt mir das Cover genauso gut wie das Original von Gotye. Und die Tatsache, dass fünf Leute an einer Gitarre rumzupfen, finde ich beeindruckend.
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Sonntag, 8. Januar 2012
Freitag, 30. Dezember 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Eine kleine Nachtkritik

Als ich irgendwann im August wieder einmal den Button "Kaufen" drückte und zwei Tickets für das Mark Knopfler & Bob Dylan Konzert in München erwarb, war ich mehr als glücklich. Wir saßen zweite Reihe Mitte, eh. Eigentlich hätte ich vorher Bob Dylan & Mark Knopfler schreiben müssen, denn es war Dylan's Tour und Mark Knopfler & Band waren auch kleiner auf dem Plakat gedruckt. Mann, zwei Musiklegenden auf der Bühne (boshafte Leute mit ohne Musikerfahrung würden alte Säcke dazu sagen), ich war voller Erwartung, denn ich habe mich, um ehrlich zu sein, bisher nicht zu viel mit Bob Dylan beschäftigt, ich kenne natürlich seine Klassiker "Knocking on Heaven's Door" und "Like a Rolling Stone" usw. und seinen hervorragenden Ruf als "Rockpoet". Mark Knopfler Konzerte dagegen besuche ich seit Jahren regelmäßig. Ich ging aber unvoreingenommen ins Konzert. Ich unterhielt mich vor dem Gig glänzend mit den Herren des österreichischen Mark Knopfler Fanclubs, die um uns herum saßen. Es ist sowieso auffallend, dass bei Mark Knopfler der Prozentanteil der männlichen Bewunderer sehr viel größer ist, als bei sonstigen Konzerten (muß am fehlenden Sexappeal der Musiker liegen). Ein paar blond-ondulierte ältere Damen waren ebenfalls anwesend, die, wie sich später herausstellte, auf Dylan abfahren. Wir machten uns jedenfalls einen Spaß daraus, die Fans in Knopfler und Dylan Fans aufzuteilen...alle mit karierten Hemd kamen definitiv in die Knopfler-Schublade, alle mit Kopfbedeckung in die Dylan-Schublade...aber ich schweife ab.
Mark Knopfler & Band jedenfalls kamen als Erste auf die Bühne (was sich später als Fehler zuungunsten Bob Dylan's herausstellte) und stellten wieder einmal unter Beweis, wie brillant sie doch sind. Knopfler's Gitarrenspiel ist nach wie vor nur göttlich und eigentlich schon überirdisch. Er bleibt seinem Stil treu und singt seine irisch-schottisch gefärbten Solo-Songs auch stimmlich irgendwie immer besser werdend. Seine Band ist in meinen Augen eine der Besten, die er auftreiben kann. Die Bandbreite der Instrumente, die sie beherrschen, ist unglaublich. "Sailing to Philadelphia", das neue "Privateering" und vor allem "Marbletown" reißen uns Fans dann schon von den Sitzen. Jedenfalls schaffen - zumindest bilde ich mir das ein - der österreichische Fanclub und wir, dass der Meister dann noch zwei Dire Straits Songs als Zugabe spielt, bevor er nach ungefähr 70 Minuten die Bühne verlässt. Ein Fan neben uns erwähnt, dass Mr. Knopfler dazu übergegangen ist, bei Bob Dylan die ersten Lieder auf der Gitarre mitzuspielen und schon freute ich mich umso mehr. Tja, und dann kam der Rockpoet. Im ersten Augenblick jedoch erkannte ich denjenigen nicht gleich, muss ich sagen. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf, denn ein unbändiger Lachreiz stieg in meiner Kehle auf, denn Bob Dylan jedenfalls sah aus wie der Bösewicht El Guapo in Die Drei Amigos. Ich riß mich zusammen und ich gab mich der Musik wieder hin oder versuchte es zumindest. Die ersten drei Songs gefielen mir gar nicht so schlecht, Mark Knopfler spielte noch mit, wie der Fan erwähnt hatte und das ganze hatte was. Nur... die Stimme von Bob Dylan. Bis auf einen Rock'n Roll Song, der mir richtig gut gefiel, war seine Stimme ein einziges Krächzen. Und selbst das wäre noch nicht so schlimm gewesen, hätte ich wenigstens verstanden, was er uns mitteilen wollte. Nein, das liegt nicht daran, dass er Englisch singt, denn das beherrsche ich nun mal, aber ich verstand kein Wort. Also war die Sache mit dem Rockpoeten für mich auch irgendwie erledigt. Irgendwann erzeugte das eben erwähnte Krächzen und der falsche Griff in die Gitarrensaiten dann bei mir einen unerträglichen Kopfschmerz und wir verließen das Konzert frühzeitig. Noch dachte ich, ich sei halt verwöhnt von des Meisters Gitarre und Stimme und eine Banause und all die Menschen, die sich mittlerweile im Foyer der Olympiahalle scharten, seien MK Fans, da schimpfte auf dem Weg zum Parkplatz eine Frau vor mir, sie sei die letzte Zeit Bob Dylan Anhänger gewesen, es sei eine Frechheit, so etwas zu bieten und alle CDs von Bob Dylan würden zuhause unverzüglich im Mülleimer landen, ihr Mann gab ihr recht... eine andere Dame stieß zu unserer kleinen Gruppe und war ebenso empört und enttäuscht, da begriff ich langsam, dass es hier leider nicht mehr darum ging, ob man Bob Dylan kannte und seine Musik hörte oder nicht... es ist schade, wirklich schade, finde ich, wenn sich eine Legende selbst demontiert, denn in the end geht es doch um die Musik. Und Musik , wenn die Menschen begeistert, bringt die Menschen zusammen. Egal, ob Knopfler oder Dylan Fan. Es wäre zu wünschen gewesen, wenn alle das Konzert zufrieden hätten verlassen können. Wir, Gott sei Dank, waren es.
Labels:
Bob Dylan,
Gitarre,
Mark Knopfler,
Musik,
Veranstaltung/Event
Montag, 20. Juni 2011
Montag, 8. November 2010
Beautiful dangerous
Oh, ich liebe es. Das Lied ist der Hammer. Endlich mal wieder ein ordentlicher Rocksong. Oldschool. Ein Highlight unter allem, was sonst gerade so übern Äther schwirrt. Übers Video könnte man streiten...bisserl Basic Instinct auf Groupieart, aber was solls.
Donnerstag, 5. August 2010
Montag, 19. Juli 2010
Tired Pony Gig, London
Ich sage Euch, es gibt noch Highlights im Leben. Selten genug passieren sie, aber wenn, dann richtig. Vor einem Monat entschloss ich mich spontan, Tickets für das Tired Pony Konzert in London zu kaufen, wa sich als äußerst schwierig herausstellte, da die Vor-Vorverkaufkarten nach sage und schreibe 4 Minuten weg waren. Im Vorverkauf zwei Tage später bekam ich aber noch welche, allerdings Stehplatz hinten. War mir egal, ich reiste also letzten Dienstag nach London und quartierte mich wieder mal bei Karen ein. Endlich war Mittwoch Abend, ich drängelte, ich wolle fahren, Karen meinte, wir sollten uns Zeit lassen, es würde genügen, wenn wir kurz vor Beginn dort wären. Als ihr mein Rumgehopse aufm Sofa und mein ständiges "Gary, Gary, Gary, Gary..." dann doch auf die Nerven ging, brachen wir dann doch RichtungKentish Town auf. Ich holte meine Tickets, die an der Kasse hinterlegt waren und wir bekamen ein kostenloses Sitzplatz-upgrade für den vorderen Bereich!!! Becky kaufte mir einen "Leckerlibeutel", der angeboten wurde, mit Guatln drin, so war ich wenigstens kurzzeitig ruhig zu stellen. Eine Postkarte (ausgerechnet aus Backnang...!!!) mit allen Unterschriften der müden Ponys war auch drin.
Ja, und dann... versank ich 2 Stunden in Musik und viel Gelächter (Gary redet und redet...was mich aber nicht stört, nein, nein) Hochkarätige Musiker waren am Start: neben the one and only Gary Lightbody - Peter Buck (R.E.M), Iain Archer, Tom Smith (Editors), Richard Colburn (Belle & Sebastian) , Garret "Jacknife" Lee, Troy Stewart, Scott Mc Caughey und, ja und, statt Zooey Dechanel die anscheinend unvermeidliche Lisa Hannigan. Ich meine, sie ist ja okay und Singen und ca. 1 Million Instrumente beherrscht sie, paßt aber nicht wirklich in dieses Konzept, nun gut, immer noch passender, als bei Ward Park... ja, wahrscheinlich bin ich nur eifersüchtig (warum eigentlich, sie sind ja nicht mehr zusammen) Egal, der Gig war der Hammer, ich bin zum Schluß aus Protest sitzengeblieben und habe gesagt: Nochmal! Über die einzelnen Lieder lass ich mich jetzt mal nicht aus, die meisten kennen sie ja eh nicht... mein Favorit derzeit ist "Get on the Road" und "Dead American Writers" wars von Anfang an. Ein paar Lieder auf der CD "The place we ran from" sind zugegebenerweise ein wenig langweilig ("Held in the Arms of your words", "The deepest ocean there is"), nicht wirklich schlecht, aber nicht passend für jede Stimmung, live waren sie großartig, auf der CD so la-la.
Alle Fotos: http://www.facebook.com/album.php?aid=2069525&id=1176154536&l=b8ecf6a3c7
Labels:
Gary Lightbody,
Gitarre,
Lisa Hannigan,
London,
Musik,
Tired Pony,
Veranstaltung/Event
Montag, 28. Juni 2010
Sonntag, 27. Juni 2010
Gitarrengötter gehören auf den Königsplatz
Nun, wie erklärt man Superlative? Ich traue mich ja fast nicht, einen Review zu schreiben, tu's aber doch. Ich habe Mark Knopfler schon einige Male live gesehen, leider hatten sich die Dire Straits bereits aufgelöst, als ich alt genug war, auf Konzerte gehen zu dürfen. Und jetzt - ja, jetzt bin ich alt genug - und gehe immer noch in Begleitung meiner Mama... Aber nun zum Elementaren: Das Wetter hat diesmal gehalten (siehste Petrus, geht DOCH), erst als wir ins Auto nach Hause zu stiegen, fing es an zu regnen. Ha!
Mark Knopfler hat derzeit Rückenprobleme, das habe ich schon im Vorfeld gelesen und ich hatte schon Bedenken, das Konzert würde ausfallen - dabei hatten wir Karten in der zweiten Reihe. Hatte ich erwähnt, dass wir Karten in der zweiten Reihe hatten? Nein? Doch? Wir hatten Karten in der zweiten Reihe. Der Meister hatte mehr oder minder Schmerzen, das sah man ihm schon an, obwohl er 5x "I'm fine" sagte, er spielte das Konzert im Sitzen "My doc says: no disco dancing, no standing, no walking, no running", aber das tat irgendwie weder der Stimmung noch der Musik einen Abbruch. Die Musiker mussten sich zwar schnell immer auf den Meister und seine Improvisationen einstellen, aber hey, das sind alles Vollblutmusiker, da haben die doch kein Problem. Mama flippte wieder wegen Richard Bennett aus, ja, ich find ihn auch süß und er ist fantastisch an jeder Klampfe, die man ihm in die Hand drückt. Tiefen Eindruck hinterlassen Mike McGoldrick an der Flöte, John McCusker an der Fiddel. Guy Fletcher aus Dire Straits Zeiten an den Keyboards. Egal welche Gitarre der Meister zur Hand nimmt, meine Ohren lieben es, schon zur Mitte des Konzerts erzeugt "Romeo and Juliet" bei mir Gänsehaut und bei "Telegraph Road" gibts sowieso kein Halten mehr... ich möchte gleich wieder so ein Konzert bitte. In der zweiten Reihe. Wir hatten zweite Reihe, hatte ich das erwähnt?
Mark Knopfler hat derzeit Rückenprobleme, das habe ich schon im Vorfeld gelesen und ich hatte schon Bedenken, das Konzert würde ausfallen - dabei hatten wir Karten in der zweiten Reihe. Hatte ich erwähnt, dass wir Karten in der zweiten Reihe hatten? Nein? Doch? Wir hatten Karten in der zweiten Reihe. Der Meister hatte mehr oder minder Schmerzen, das sah man ihm schon an, obwohl er 5x "I'm fine" sagte, er spielte das Konzert im Sitzen "My doc says: no disco dancing, no standing, no walking, no running", aber das tat irgendwie weder der Stimmung noch der Musik einen Abbruch. Die Musiker mussten sich zwar schnell immer auf den Meister und seine Improvisationen einstellen, aber hey, das sind alles Vollblutmusiker, da haben die doch kein Problem. Mama flippte wieder wegen Richard Bennett aus, ja, ich find ihn auch süß und er ist fantastisch an jeder Klampfe, die man ihm in die Hand drückt. Tiefen Eindruck hinterlassen Mike McGoldrick an der Flöte, John McCusker an der Fiddel. Guy Fletcher aus Dire Straits Zeiten an den Keyboards. Egal welche Gitarre der Meister zur Hand nimmt, meine Ohren lieben es, schon zur Mitte des Konzerts erzeugt "Romeo and Juliet" bei mir Gänsehaut und bei "Telegraph Road" gibts sowieso kein Halten mehr... ich möchte gleich wieder so ein Konzert bitte. In der zweiten Reihe. Wir hatten zweite Reihe, hatte ich das erwähnt?
Samstag, 26. Juni 2010
Montag, 17. Mai 2010
Freitag, 15. Januar 2010
An Olive Grove Facing the Sea (2009 Version)
sworn to secrecy i might go after school
she was an angel i saw her swimming there
i am in such a mess i can't cope without this
she just teases me pretends she can't see me here
so let me go out there
i can breathe fresh air
stay with you all night
just let me love you
just for a while want to
be with you all night
be with you all night
until i fall asleep
just let me be here
i won't tell anyone
don't wanna wake up
the blind lead the blind so why can't i find my way
this could be heaven but i don't know where i am
i am too scared to come out from behind here
my body is aching it feels like it's wearing me
Dienstag, 15. Dezember 2009
Montag, 14. Dezember 2009
Mittwoch, 11. November 2009
Donnerstag, 5. November 2009
Sonntag, 18. Oktober 2009
Tired Pony - Untitled track
F*** me sideways if this isn't the best track I've heard for a long time.
Dienstag, 13. Mai 2008
Dienstag, 22. April 2008
Donnerstag, 3. April 2008
Dire Straits + Clapton = unfaßbar gut!
Okay, verbuchen wir Erics rosa Anzug unter bösen Ausrutscher, machen die Augen zu und genießen NUR die Musik....
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