Montag, 19. Juli 2010

Tired Pony Gig, London

Ich sage Euch, es gibt noch Highlights im Leben. Selten genug passieren sie, aber wenn, dann richtig. Vor einem Monat entschloss ich mich spontan, Tickets für das Tired Pony Konzert in London zu kaufen, wa sich als äußerst schwierig herausstellte, da die Vor-Vorverkaufkarten nach sage und schreibe 4 Minuten weg waren. Im Vorverkauf zwei Tage später bekam ich aber noch welche, allerdings Stehplatz hinten. War mir egal, ich reiste also letzten Dienstag nach London und quartierte mich wieder mal bei Karen ein. Endlich war Mittwoch Abend, ich drängelte, ich wolle fahren, Karen meinte, wir sollten uns Zeit lassen, es würde genügen, wenn wir kurz vor Beginn dort wären. Als ihr mein Rumgehopse aufm Sofa und mein ständiges "Gary, Gary, Gary, Gary..." dann doch auf die Nerven ging, brachen wir dann doch RichtungKentish Town auf. Ich holte meine Tickets, die an der Kasse hinterlegt waren und wir bekamen ein kostenloses Sitzplatz-upgrade für den vorderen Bereich!!! Becky kaufte mir einen "Leckerlibeutel", der angeboten wurde, mit Guatln drin, so war ich wenigstens kurzzeitig ruhig zu stellen. Eine Postkarte (ausgerechnet aus Backnang...!!!) mit allen Unterschriften der müden Ponys war auch drin.

Ja, und dann... versank ich 2 Stunden in Musik und viel Gelächter (Gary redet und redet...was mich aber nicht stört, nein, nein) Hochkarätige Musiker waren am Start: neben the one and only Gary Lightbody - Peter Buck (R.E.M), Iain Archer, Tom Smith (Editors), Richard Colburn (Belle & Sebastian) , Garret "Jacknife" Lee, Troy Stewart, Scott Mc Caughey und, ja und, statt Zooey Dechanel die anscheinend unvermeidliche Lisa Hannigan. Ich meine, sie ist ja okay und Singen und ca. 1 Million Instrumente beherrscht sie, paßt aber nicht wirklich in dieses Konzept, nun gut, immer noch passender, als bei Ward Park... ja, wahrscheinlich bin ich nur eifersüchtig (warum eigentlich, sie sind ja nicht mehr zusammen) Egal, der Gig war der Hammer, ich bin zum Schluß aus Protest sitzengeblieben und habe gesagt: Nochmal! Über die einzelnen Lieder lass ich mich jetzt mal nicht aus, die meisten kennen sie ja eh nicht... mein Favorit derzeit ist "Get on the Road" und "Dead American Writers" wars von Anfang an. Ein paar Lieder auf der CD "The place we ran from" sind zugegebenerweise ein wenig langweilig ("Held in the Arms of your words", "The deepest ocean there is"), nicht wirklich schlecht, aber nicht passend für jede Stimmung, live waren sie großartig, auf der CD so la-la.

Alle Fotos: http://www.facebook.com/album.php?aid=2069525&id=1176154536&l=b8ecf6a3c7









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